Am Ende eines Boule-Wochenendes konnten die Verantwortlichen des Deutschen Petanque Verbandes und des gastgebenden Boule Club Tromm auf eine grandios verlaufende Deutsche Meisterschaft zurückblicken. Gerade zu überschwänglich fiel die Bewertung der DPV-Vertreter Wilfried Falke (Vizepräsident DPV) und Alfons Schulze Niehues (DM Organisationsteam) aus, die sich begeistert über die routinierte Arbeit der Trommer Gastgeber zeigten.

Bereits am Freitagabend tummelten sich gut 80 der 256 Teilnehmer auf der Bouleanlage in Wahlen um sich mit dem anspruchsvollen Gelände vertraut zu machen. Erst der große Regen stoppte das Treiben in Wahlen und veranlasste die Bouler die umliegenden Gaststätten und Hotels zu stürmen. Viele der Küchen waren noch bis Mitternacht damit beschäftigt die DM-Teilnehmer zu verköstigen.

Pünktlich zum Beginn der Deutschen Meisterschaft hatte aber auch Petrus ein Einsehen und belohnte die Bouler mit zwei Tagen perfektem Wetter.

An der offiziellen Eröffnung am Samstagmorgen nahm die erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Bergstraße, Diana Stolz, teil. In ihrem Grußwort betonte sie, dass man sich auch im Landratsamt darüber bewusst ist, welch aktiven Verein man da im Landkreis hat und welche Bedeutung solche Großveranstaltungen für die gesamte Region haben. Im Anschluss betätigt sich Diana Stolz bei der Auslosung der Gruppenphase als Losfee.

Entgegen dem sonnigen Wettern, verliefen die beiden Tage aus Sicht des hessischen Petanque Verbandes (HPV) wenig erfreulich. Zu viele der hessischen Teams überstanden die Gruppenphase nicht, so dass der HPV nach einem hervorragenden Ergebnis in 2016 die gerade erst gewonnenen Startplätze direkt wieder verlor.

Etwas zufriedener waren die Gesichter unseren Verantwortlichen, denn Konstantin Singer erreichte mit seinem Partner, Victor Bockelmann (Dietzenbach) zumindest das Finalspiel im B-Turnier. Ferner drang unser Trommer Doublette Sylvia Rugar-Bauer und Ehemann Andreas bis in das Achtelfinale im B-Turnier vor.

Den Titel des Deutschen Meister Doublette sicherten sich am Ende nach überragenden Leistungen Geert Peers (München) und Robin Stentenbach (Bonn). Während sich die beiden am späten Sonntagnachmittag noch feiern ließen, braute sich im Hintergrund bereits Ungemach zusammen. Am Mittwoch dann die Bekanntgabe durch den DPV, dass den beiden Siegern wegen eines Verstoßes im Lizensierungsverfahren der Titel wieder aberkannt werden musste.

„Ein Wertmutstropfen auf eine ansonsten tolle zweitägige Veranstaltung“, resümierte unser erster Vorsitzender, Wolfgang Sittner, „wir haben mit den neuen Verantwortlichen des DPV reibungslos zusammengearbeitet und wir können durchaus darauf hoffen. dass man auch in 2018 bei der Durchführung der Deutschen Meisterschaften auf unsere Routine und unsere Bouleanlage in Wahlen setzen wird".